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Koda Koi Farm

Koda Koi Farm – Ginrin Goshiki

Viele Leute, die zum ersten mal nach Niigata kommen oder erst in den letzten Jahren angefangen haben, Koi zu kaufen, werden ohne Frage auf die nächste Generation der Koi-Züchter treffen. Das sind die jungen Söhne, die das Geschäft der Väter übernommen haben. Sie sind mit dem Bewusstsein aufgewachsen, das Werk ihrer Väter fortzusetzen. Viele von ihnen hatten das Glück, für einige Jahre auf anderen Koi-Farmen in Japan zu arbeiten, um zu lernen und das Wissen über Koi zu vergrössern. Zurück, arbeiteten sie wieder in den Betrieben ihrer Väter um dann später die volle Verantwortung der Koi-Farm zu übernehmen.

Zurück auf der elternlichen Koi Farmen hatten die Söhne natürlich viele neue Ideen und ein gestärktes Selbstbewusstsein. Dies führte manchmal auch zu Konflikten, was aber in jedem Vater/Sohn-Betrieb vorkommt. Ob die neuen Arbeitsweisen und Ideen zum Erfolg führen, wird sowieso erst die Zeit zeigen.

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Murata Koi Farm

Der Junge, der auszog, einen Champion-Koi zu züchten.

Murata Koi Farm bekannt für hochwertige Kohaku.

Hier mal eine interessante Frage: Wie viele Eltern kennen sie, die heutzutage ihrem 10 Jahre alten Kind erlauben würden, allein eine Reise von insgesamt 580 Kilometern zu unternehmen?

Eine Reise, die sechs verschiedene Zugfahrten, eine Übernachtung an einer möglicherweise fremden Stelle, und die Rückkehr am folgenden Tag beinhaltet – alles nur wegen seines Hobbys. Gut, ich für meine Person würde das sicherlich nicht tun. Aber das genau ist es, was Shinji Murata machte, als er zehn Jahre alt war. Shinji Murata, heute 48 Jahre alt, ist der Gründer von Murata Nishikigoi Koi Farm, welche 2015 ihr 30jähriges Bestehen feierte.

In all den Jahren habe ich viele Berichte über Koi Züchter in der Niigata Region geschrieben, die alle eines gemeinsam haben. Sie sind entweder, die Koizucht betreffend, in Fussstapfen ihrer Väter oder Grossväter getreten, oder sie haben die Koizucht und Koi Verkauf bei anderen Menschen aus der Niigata-Region gesehen und dann entschieden, dieses auch zu versuchen. Dementsprechend kurios ist es, wenn jemand von „ausserhalb Niigatas kommt, um dann mit seinem eigenen erfolgreichen Koi-Business zu starten.

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Shintaro Koi Farm – Wir machen Träume wahr!

Shintaro Koi Farm

Die Shintaro Koi Farm ist ohne Zweifel die am häufigsten beschriebene und best promotete Koi Farm der letzten 20 jahre in Niigata. Vielleicht eine der ersten Koifarmen, die Europa und dann die ganze Welt im Sturm eroberte. Der Slogan “Wir machen Träume war” wurde schnell zur etablierten und erinnerungsstarken Marke der Shintaro Koi Farm.

Wir machen Träume wahr!

Aber wie konnte dieser ruhige, bescheidene und freundliche Koi Züchter die Welt im Sturm erobern? Die Shintaro Koi Farm gehört und wird betrieben von Masaru Saito (heute 63 Jahre alt) Ihm zur Seite steht seine Frau Hiromei. Die Firma wurde von seinem Vater, Shosuke Saito (jetzt 88 Jahre alt) im Jahr 1955 gegründet. Wie bei vielen Familien zu der Zeit üblich, war sein Vater ein kleiner Reisbauer, der zum Gelderwerb im Winter nach Tokyo fuhr, um in einer Fabrik zu arbeiten.

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Otsuka Koi Farm

Die Otsuka Koi Farm

Obwohl ich die Otsuka Koi Farm seit 1994 jährlich besuche und dort Koi kaufe, fiel mir bei meinem letzten Gespräch mit Yoshikazu Otsuka auf, wie wenig ich über diesen ruhigen Koi-Züchter und sein Familienunternehmen wusste. Am Ende unseres Gesprächs war meine Bewunderung und mein Respekt für ihn deutlich gestiegen. Ich gab ihm auf Grund dieses Gesprächs den Spitznamen “Mr. Innovator“.

Yoshikazu Otsuka (52 Jahre alt) züchtet in dritter Generation in Koguriyama Koi. Koguriyama liegt an der Strasse nach Yamakoshi Village in den Bergen von Mushigame. Es war sein Grossvater, der anfing, sich für Koi zu interessieren und sie in einem Reisfeld hielt. Yoshikazu ist ein bisschen ungenau, wenn er von dieser Zeit erzählt, als wüsste er nicht viel darüber. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Menschen in Japan nicht viel über die Vergangenheit ihrer Familien wissen. Dafür wurde die Familiengeschichte deutlich klarer, als wir auf seinen Vater Fumio Otsuka zu sprechen kamen.

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Yagenji Koi Farm

Als kleiner Junge von seinem Vater um 4 uhr morgens geweckt zu werden, um ihm bei seinem Koi-Geschäft zu helfen bevor er zur Schule musste, war für Daisuke Ishihara nicht der schönste Anfang, die Welt der Koi kennenzulernen. Natürlich mochte er das nicht und wollte daher auch nicht wieder im Koi-Geschäft arbeiten. Jetzt mit 43 Jahren leitet er mit seinem jüngeren Bruder Toshinori (40 Jahre) die Geschäfte der Yagenji Koi Farm.

Die Geschichte der Yagenji Koi Farm beginnt jedoch mit Daisukes Grossvater Gonji Ishihara. Das war in den 1920er Jahren, als sein Grossvater Magoi, die gewöhnlichen Karpfen, hielt und dazu noch Reis und Gemüse anbaute. Er hielt seine Karpfen in Reservoirs, die eigentlich zur Unterstützung der Reisteiche gedacht waren. Außerdem besass er noch einige Becken aus Holz, in denen er seine Magoi halten konnte.

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Kaneko Koi Farm

Über die Jahre hinweg kann ich mich wirklich glücklich schätzen, dass ich viele Berichte über die Geschichte der Koi-Züchter aus der Gegend von Niigata aufschreiben konnte. Heute möchte ich über die Kaneko Koi Farm berichten.

Komei Kaneko ist jetzt 79 Jahre alt und lebt schon sein ganzes Leben in der Region von Nigorisawa, in der Nähe von Nagaoka. Als er herangewachsen und alt genug war, arbeitete er bei seinem Bruder, der eine Autowerkstatt im Dorf hatte. Im Frühling 1961 lieferten sie einem Farmer aus dem Ort Maschinen, die der Farmer aber erst im Herbst bezahlen wollte. Als Komei im Oktober zu ihm ging, um das Geld einzufordern, bedauerte es der Farmer und meinte, er könne das Geld für die Gerätschaften nicht aufbringen.

Er ging aber einem Hobby nach: der Koi-Zucht. Komei sah die vielen Koi und obwohl er damals noch keine Kenntnisse über sie hatte, bot er an, sie als Zahlung für die Maschinen anzunehmen. Der Farmer stimmte dem freudig zu. Komei kannte zu dem Zeitpunkt nur einige Namen von Koi. Das waren hauptsächlich Varietäten der Go Sanke Koi. Doch noch erstaunlicher war es, dass der Farmer über 100 Fische im Alter von 2 und 3 Jahren in seinem Teich hielt. Nicht zu fassen war es aber, dass Komei die Koi nur in Holzeimern in sein Dorf brachte. Er hatte keinen Teich, kein Fischhaus und eigentlich auch keine Ahnung, was er nun tun sollte.

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Izumiya Koi Farm

Izumiya Koi Farm

Wenn ein Koi Hobbyist an den Yamabuki Ogon und Jumbo Koi denkt, dann wäre es ungewöhnlich, wenn er nicht gleich an die Izumiya Koi Farm denkt. Die Artenviel falt der japanischen Jumbo Koi geht um die Welt. Aber diese Verbindung liegt nicht so weit zurück wie viele Menschen vielleicht denken mögen. Tatsächlich begann alles im Jahre 1980. die Wurzeln der Izumiya Koi Farm stammen allerdings bereits aus dem Jahre 1924.

Ich habe über die letzten 34 Jahre viel Glück gehabt, mit vielen führenden Koi-Züchtern hier in Niigata zu sprechen und ihre Geschichten aufschreiben zu können. Es gibt eine Sache, die mich immer und immer wieder überrascht, wenn ich mit meinen japanischen Freunden zusammen sitze. Nur wenige Male gaben sie in der Vergangenheit ihre Geschichte preis, um sie weiterzuerzählen und zu veröffentlichen. Natürlich hat es immer wieder Berichte über ihre Koi-Zucht, ihren Stammbaum und ihren Erfolgen bei den Koi Wettbewerben gegeben. Ihre gesamte Familiengeschichte jedoch, besonders fremden Menschen zu erzählen, ist aber tatsächlich eine Seltenheit.

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Miyatora Koi Farm

Miyatora Koi Farm

Wer mich gut kennt, versteht, dass mein Interesse und meine Liebe für Japan nicht mit Koi beginnt und endet, obwohl dies ein wichtiger Teil davon ist – ich war immer fasziniert und wollte alles über die japanische Kultur und Geschichte lernen. Diese Suche nach Erkenntnissen während der letzten 33 Jahren hat mir gestattet, so viel in diesem wundervollen Land zu entdecken, dass ich es tatsächlich als meine zweite Heimat bezeichnen würde.

Deshalb begeistert es mich immer wieder, mit Koi-Züchtern über ihre frühen Anfänge oder die Geschichte ihrer Familien zu sprechen. In vielen Fällen wissen sie nicht viel darüber, wie ihre Grossväter oder auch Väter das Familiengeschäft aufgebaut haben. Wenn alle zusammensitzen, um über die Ursprünge zu reden, ist es zuweilen das erste Mal, dass ein Familienmitglied diese Geschichte selbst hört.

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Shinoda Koi Farm

Damals im Jahr 1982 führte mich einer meiner ersten Besuche auf die Shinoda Koi Farm. zu jener Zeit präsentierte sich die Koi Farm völlig anders als heute. Doch seit diesem ersten Besuch bin ich ein grosser Fan von Shinoda Koi.

Während der letzten 30 Jahre sah ich die Farm aufgrund ihrer Zucht feinster Doitsu Go Sanke, Hi Utsuri und Gin Rin Showa für ganz Japan, wachsen und gedeihen und ein Niigata-Trip mit unseren Kunden wäre ohne einen Besuch der Shinoda Koi Farm nicht perfekt.

Die Ursprünge der Shinoda Koi Farm bestimmte Masaru Shinoda im Jahre 1955; heute haben sein jüngerer Bruder Sucumu Shinoda (68) und Sucumu’s Sohn Masnori Shinoda (38) das Koi Geschäft und die allseits bekannte Farm übernommen.

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Tanaka Koi Farm

Seit etwa 30 Jahren besuche ich Niigata in Japan und kaufe Koi. Während dieser Zeit konnte ich erfreulicherweise mit vielen Koi-Züchtern leben und arbeiten. Mit einigen dieser Koi-Züchter habe ich sehr eng zusammen gearbeitet, so auch mit der Tanaka Koi Farm.

Im Landstrich Mushigame gelegen, ist die Farm und die Familie erfüllt von Koi-Geschichte. Schon seit vielen Jahren wollte ich über die Familie Tanaka berichten, beginnend direkt nach dem zweiten Weltkrieg während der frühen Jahre des weltweiten Exports von Koi. Die Popularität der Koi-Haltung entwickelte sich in Japan während der 60er, 70er und 80er Jahre auch durch die Ankunft von Ausländern, die Koi kaufen wollten. Das verheerende Erdbeben im Jahre 2004 und der harte Wiederaufbau sowie der stetige Fortschritt seit diesem Zeitpunkt vervollständigen das Bild.

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