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Der Umwelt & Koi zuliebe: Medikamenteneinsatz am Koiteich reduzieren

Fütterung von Koi Karpfen
Nippon Direct – Medikamenteneinsatz am Koiteich reduzieren.

In den Medien begleitet uns immer wieder die Diskussion um Antibiotikaeinsatz und Resistenzbildung.

Meist geht es hier um den Antibiotikaeinsatz bei Nutztieren und die Gefahr der Resistenzübertragung über Lebensmittel auf den Menschen.

Dies ist jedoch nur ein Aspekt des Themas. Wie sieht es mit Anwendung von Antibiotika bei Koi aus? Ist die Anwendung von Antibiotika bei Koi überhaupt nötig?

Antibiotikaeinsatz und Resistenzbildung

Gerade wenn im Zuge dieser Diskussion die Sprache auf die Problematik „Hospitalismuskeime“ und zahlreiche Todesfälle in diesem Zusammenhang kommt, so ist das eine teilweise nicht korrekte Verknappung des Themas. Zwischen Resistenzen in der Tierhaltung und in Krankenhäusern gibt es doch eine deutliche Trennung und erstere ist in den seltensten Fällen die Ursache für die Problematik multiresistenter Keime im Krankenhaus.

Auch die Entstehung von Resistenzen ist keinesfalls auf Krankenhäuser und Nutztierhaltungen beschränkt, sondern betrifft uns alle. Generell besteht bei der Anwendung von Antibiotika immer das Risiko der Resistenzbildung, durch unsachgemäße (beispielsweise zu kurze, unterdosierte oder unnötige) Anwendung wird dieses Risiko um ein Vielfaches erhöht. Dieses Problem besteht sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin. Über Resistenzbildung im Antibiotikabereich hinaus nehmen Medikamentenrückstände vielfältig Einfluss auf das Ökosystem Wasser. In der Schweiz konnte beispielsweise ein Rückgang der Forellenpopulation auf Hormoneintrag in deren Lebensraum zurückgeführt werden.

Auch bei sachgemäßer Anwendung werden Antibiotika, Hormone und Schmerzmittel teilweise wieder ausgeschieden und gelangen so in den Wasserkreislauf. Eine besonders unnötige Belastung des Wassers entsteht durch die immer noch häufig  praktizierte Entsorgung von Medikamentenresten über die Toilette. Auf diesem Weg gelangen große Mengen an Wirkstoffen in den Wasserkreislauf, obwohl jede Apotheke verpflichtet ist, Medikamentenreste kostenlos wieder zurück zu nehmen und der geeigneten Entsorgung zuzuführen. Das Argument „das wird ja verdünnt, das schadet schon nicht“ ist aufgrund der Menge der ansonsten anfallenden Medikamentenrückstände absolut abzulehnen.

Rückstände von Hormonen, Antibiotika, Betablockern, Schmerzmitteln in Flüssen nachgewiesen!

Mittlerweile werden in allen Flüssen und Rückstände von Hormonen, Antibiotika, Betablockern, Schmerzmitteln und Ähnlichem nachgewiesen. Da unser Trinkwasser zu 30 % aus Oberflächenwasser, also Wasser aus Flüssen und Seen und nur zu 10 % aus Quellwasser aufbereitet wird, gelangen diese Rückstände in unser Trinkwasser. Diese zu messenden Werte liegen weit unter den zulässigen Grenzwerten, doch es gibt keine Langzeitstudien über die Auswirkung dieser stetigen minimalen Aufnahmemengen auf den Menschen. Es ist ein Irrglaube anzunehmen, dass unsere derzeitigen Kläranlagen solche Medikamentenrückstände herausfiltern könnten. Daher ist es in unserem ureigenen Interesse, die wertvolle Ressource Wasser so gut wie möglich zu schonen und auch unserer Nachwelt in einer akzeptablen Qualität zu erhalten.

Koi Fütterung Medikamenteneingabe
Nippon Direct – Anwendung von Antibiotika bei Koi Karpfen.

Anwendung von Antibiotika bei Koi Karpfen

Neben dem angemessenen Umgang im eigenen Gebrauch gelten die gleichen Grundsätze auch für die Anwendung von medizinischen Präparaten bei unseren Koi, da auch deren „Abwasser“ in den natürlichen Kreislauf eingespeist wird oder manche Teiche sogar in Verbindung zu natürlichen Gewässern stehen. Da hier die Anwendung der oben aufgeführten Stoffe außer Antibiotika keine nennenswerte Rolle spielt, wollen wir uns auf das Thema Antibiotika konzentrieren. Es ist unzweifelhaft, dass der Einsatz von Antibiotika manchmal nicht zu vermeiden ist und dann auch zu erfolgen hat, da der Mensch die im Tierschutzgesetz verankerte Pflicht hat, Tiere nicht leiden zu lassen. Dennoch gibt es vielfältige Möglichkeiten, die Belastung der Umwelt und letztendlich von uns selbst durch die Wahl der Anwendungsmethode von Medikamenten im Koiteich so gering wie möglich zu halten.

Im Folgenden wollen wir einige Überlegungen zu diesem Thema anstellen:

Ist die Anwendung von Antibiotika bei Koi überhaupt nötig?

Erkranken unsere Kois, so ist die immer noch häufig vertretene Meinung: „Geben wir halt mal Antibiotika, wird schon helfen“. In einigen Fällen ist die antibiotische Behandlung sicher sinnvoll, es sollte jedoch zuerst die Ursache abgeklärt werden. Nicht selten liegt eine ganz andere Erkrankung zu Grunde, beispielsweise ein Parasitenbefall oder ungeeignete Wasserwerte, die die Koi schwächen und eine Sekundärerkrankung durch bakterielle Infektionen erst ermöglichen. Nicht jedes Antibiotikum wirkt auch gegen jeden krankmachenden Keim. In vielen Fällen zeigen eingesetzte Antibiotika trotz einer bakteriellen Infektion als Ursache keine Wirkung, da Keime resistent gegen den eingesetzten Wirkstoff sind. Im Fazit wird so wertvolle Zeit verschwendet, in der den Koi eben nicht geholfen wird und der Organismus des Koi und das Ökosystem völlig unnötig belastet werden. In den meisten Fällen erweist es sich als schonender, schneller und damit effektiver, erst eine genaue Diagnose zu erheben, wenn angezeigt eine Keimbestimmung mit Resistenztest machen zu lassen und dann gezielt zu behandeln.

Müssen wirklich alle Kois mit Antibiotika behandelt werden?

Sehr häufig handelt es sich bei Erkrankungen nicht um ein Problem, das den gesamten Bestand betrifft, sondern nur ein Einzeltier. In diesem Fall sollte der einzelne Koi gezielt behandelt werden um allen anderen Koi Fische, weiteren Teichbewohnern und auch den Filterbakterien die Medikamentenbelastung zu ersparen. Dies kann einerseits über ein Separieren des Erkrankten erfolgen, andererseits auch über die gezielte Verabreichung eines Präparates nur an diesen einen Koi.

Koi Fütterung Medikamenteneingabe
Nippon Direct – Koi Fütterung Medikamenteneingabe.

Nippon Direct - Koi Online Shop | Original Japan Kois

Welche Verabreichungsform wird am besten für dieses Problem und diesen Wirkstoff gewählt?

Resistenzen sind mittlerweile in vielen Bereichen zu finden. Auch in der Koi-Praxis sehen wir uns täglich mit mehrfach, bis im schlimmsten Fall, multiresistenten Keinen konfrontiert. Sind die vorhergehenden Fragen beantwortet, so ist eine angemessene Behandlungsform zu finden. Hier muss zum einen überlegt werden, in welcher Form der benötigte Wirkstoff als Medikament vorliegt. Bei einer Anwendung übers Futter ist es sicher am sinnvollsten, ein Medikament zu wählen welches für diese Verwendungsform, also für die orale Anwendung hergestellt und zugelassen ist. Nimmt man hier stattdessen beispielsweise eine Injektionslösung, so ist nicht garantiert, dass diese nach der Darmpassage überhaupt noch wirksam ist. Eine orale Lösung kann man im Gegenzug natürlich auch nicht per Spritze verabreichen. Leider stehen die passenden Medikamente nicht immer zur Verfügung.

Daher sollte die Wahl der Medikamentenform immer einhergehen mit der Entscheidung über die richtige Verabreichungsform. Generell kann man hier zwei große Gruppen unterscheiden: die Behandlung des gesamten Teiches über das Teichwasser, oder die Behandlung der, beziehungsweise des Koi direkt. Eine komplette Teichbehandlung ist in vielen Fällen nicht nötig. Bei einem Befall mit Parasiten (Befall mit Ichthyophthirius, Trichodina, Trematoden) ist es leider oft nicht vermeidbar. Auch bei einer bakteriellen Erkrankung des gesamten Bestandes reicht es normalerweise aus, die Koi Fische direkt selber zu therapieren, da es sich in den meisten Fällen um fakultativ pathogene und im Teich dauerhaft vorhandene Bakterien handelt, also Bakterien, die unter bestimmten Umständen Erkrankungen machen können, sonst aber keine Probleme verursachen.

Auch bei einer kompletten Teichbehandlung ist nicht davon auszugehen, dass die Bakterien vollständig eliminiert werden. Im Gegenzug hat diese Therapie aber zur Folge, dass das normalerweise bestehende bakterielle Gleichgewicht im Teich nachhaltig gestört ist – von den Auswirkungen auf die Filterbakterien ganz zu schweigen. Ein anderer Aspekt, der auch gegen eine komplette Behandlung über das Wasser spricht, ist die Menge an Medikamenten, die hier benötigt wird. Diese hat je nach Wahl des Präparates bei einem großen Teich einen entsprechend hohen Preis und belastet die Umwelt durch Rückstände stärker. Für gewöhnlich sucht man daher eine Möglichkeit, den gesamten Koibestand möglichst direkt zu behandeln, oder nur die betroffenen Fische.

Im nächsten Abschnitt gehen wir auf die verschiedenen Verabreichungsmöglichkeiten für Medikamente ein.

Koi Fütterung Medikamenteneingabe
Nippon Direct – Die Verabreichung von Medikamenten an Koi über das Futter.

Darreichungsformen – Im Folgenden eine Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten

Orale Eingabe / Aufnahme

Der Koi nimmt das Medikament über das Maul auf. Sehr zahme Koi können von Hand mit einem mit dem Wirkstoff versetzten Futter gefüttert werden. Um für den Notfall gerüstet zu sein, kann es von Vorteil sein, die Koi auf das Füttern aus der Hand zu trainieren. Dies hat den positiven Nebeneffekt, dass der Halter die Tiere aus der Nähe sehen kann und so erste Anzeichen für eine Erkrankung frühzeitig erkannt werden können. Dies ist sicherlich die stressärmste Variante und sollte, wenn es die Erkrankung zulässt, immer zuerst versucht werden. Sie setzt allerdings voraus, dass die Tiere noch Futter aufnehmen. Auch ein gesamter Bestand kann übers Futter mit Medikamenten versorgt werden wenn alle Tiere sicher Futter aufnehmen. Ist dies nicht mehr der Fall und Medikamente müssen zwangsweise ins Maul eingegeben werden, so entsteht nicht nur massiver Stress, sondern die Medikamente werden oft teilweise oder komplett wieder ausgespuckt. So wird der notwendige Wirkspiegel nicht erreicht beziehungsweise erhalten, wodurch die Wirksamkeit nicht mehr garantiert ist.

Injektion

Dies ist eine gute Methode, den Medikamenteneinsatz stark zu reduzieren und allen erkrankten Koi die nötige Behandlung sicher zukommen zu lassen. Da die Tiere aber mehrfach gefangen und behandelt werden müssen, ist dies mit extremem Stress verbunden. Bei schwer erkrankten und nicht mehr fressenden Fische kann dies aber dennoch das Mittel der Wahl sein, da das Medikament so sicher in den Tierkörper gelangt.

Quarantänebecken

Behandlung erkrankter Koi Karpfen separat im Quarantänebecken. Hierbei müssen die Tiere nur einmalig gefangen werden. Es muss strengstens auf die Wasserqualität im Behandlungsbecken geachtet werden. Wird eine Behandlung übers Wasser durchgeführt, so müssen die Wasserwechsel genau nach Anweisung durchgeführt werden, da ein konstant hoher Wirkspiegel nötig ist, damit die Therapie ansprechen kann. Wie bereits erwähnt, stellt die Verabreichung von Medikamenten über das Futter die stressärmste Behandlungsform dar. Daher gehen wir im Folgenden näher auf diese Variante ein.

Die Verabreichung von Medikamenten an Koi über das Futter

Jeder Koihalter weiß wie gierig Koi sein können, aber auch wie wählerisch! Beides kann man sich zunutze machen beziehungsweise berücksichtigen. Ein Medikament wird am besten in ein Futter eingebracht, das einen starken Eigengeschmack hat wodurch der fremde Geruch des Medikaments weitgehend überdeckt wird. Da viele Koi Gewohntes bevorzugen, verwendet man am besten ein bekanntes und von den Fischen geschätztes Futter.

Koi kneten des Futterteigs
Nippon Direct – Kneten des Futterteiges

Verabreichung über Pellets

Verwendet man zur Medikamenteneingabe „fertige“ Pellets – was prinzipiell möglich ist – so haften große Anteile des Medikaments eher nahe der Außenwand, je nachdem wie weit das Medikament von den Körnern nach Innen eingesaugt wird. Hierbei können die Pellets nach Aufsaugen des Medikaments in Speiseöl gelegt werden. Dabei bildet das Öl einen Mantel um das Pellet und es geht weniger Wirkstoff im Wasser verloren.

Verabreichung über Futterteig

Um das Arzneimittel einzuarbeiten, können Pellets beispielsweise in einer Kaffeemühle so gemahlen werden, dass man schließlich ein Futtermehl erhält, das mit etwas Wasser zu einem Teig verknetet werden kann. Das Medikament kann entweder sofort mit eingeknetet werden oder später, nachdem man kleine Futterkugeln geformt hat, mittels einer Spritze ins Innere der Futterkugel injiziert werden. Als Alternative gibt es im Angel-Laden sogenanntes Fischlockmehl fertig zu kaufen. Es ist sehr günstig (ca. 5 bis 6 Euro / Kilo) und ist in Kilo- oder Pfundpaketen zu bekommen. Nach Zugabe von wenig Wasser kann es zu einem idealen Teig verknetet werden, den die Koi meist sehr gerne annehmen. Je nach der Größe des / der zu behandelnden Koi sollte solch ein geknetetes Futterkügelchen dann 3 mm bis ca. 25 mm Durchmesser haben. Ist eine mehrmalige Behandlung geplant, kann solch ein Teig auch für mehrere Tage vorbereitet und im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Koi Medikamente Futterkugeln
Nippon Direct – Futterkugeln

Medikament in wässriger oder öliger Lösungsform?

Liegt das Medikament in wässriger oder öliger Lösungsform vor, handelt es sich um ein Medikament von gelartiger Konsistenz oder um eine Paste, oder um Pulver, so ist das Verarbeiten über einen Teig problemlos. Tabletten müssen mit einem Mörser zu einem möglichst feinen Pulver zerrieben werden. Ist kein Mörser zur Hand, so kann man in der Apotheke nach einem Tablettenmörser fragen, der nicht sehr teuer ist. Werden die Tabletten mit einem Hammer oder auf andere Art zerkleinert, so muss sichergestellt sein, dass die gesamte Tablette zu Pulver verarbeitet wurde und nicht Teile davon verloren gegangen sind, da sonst die korrekte Dosierung nicht mehr gewährleistet ist. Beim Einmischen von Pulver muss besonders auf eine gleichmäßige Verteilung geachtet werden.

Anreicherung von Futterkugeln mit Vitaminen

Eine Anreicherung von Futterkugeln beispielsweise mit Vitaminen kann auf die gleiche Weise erfolgen. Manche Koi sind auch weniger heikel, was die Futteraufnahme angeht und akzeptieren die Gabe über einen Teig aus Brot, der natürlich ernährungsphysiologisch nicht sinnvoll ist, und daher nur zur Medikamentengabe verwendet werden sollte. Auf diese Art lässt sich beispielsweiseder Medikamenteneinsatz bei einer Karpfenlaus-Behandlung um ein Vielfaches senken.

Koi Futterkugeln mit Spritze zum Einbringen des Medikaments
Nippon Direct – Futterkugel mit Spritze zum Einbringen des Medikaments.

Temperatur des Koiteichwassers ist entscheidend!

Wie bereits in diversen Artikeln der letzten Jahre erwähnt, ist die Temperatur des Teichwassers entscheidend für den Therapieerfolg, da auch das Immunsystem der Koi Kaprfen nur bei Vorzugstemperatur perfekt arbeitet. Daher muss gerade in den kälteren Monaten dieser Faktor immer in den Behandlungsplan mit einbezogen werden.

Optimale Haltungsbedingungen – Gesunder Koi!

Die beste Art, den Medikamenteneinsatz so gering wie möglich zu halten, sind natürlich immer optimale Haltungsbedingungen. Wenn es den Koi gut geht, haben sie Krankheitserregern viel mehr entgegen zu setzen und eine Behandlung ist oft nicht notwendig.

Ein Neu- oder Zukauf sollte immer sorgfältig abgewogen werden. Diese sollten nur aus vertrauenswürdigen Quellen stammen. Idealerweise kommen sie von Händlern oder Privatleuten, die regelmäßige Gesundheitsuntersuchungen der Kois durchführen lassen. Eine Quarantäne und ein Gesundheits-Check vor dem Zusammensetzen mit dem Altbestand kann das Risiko der Einschleppung stark reduzieren.

Im diesem Sinne wüschen wIr eIne gute Zeit am Koiteich!

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Quelle: Koi Kurier Ausgabe 75 – Medikamenteneinsatz am Koiteich reduzieren | Text & Bilder: Dr. med. vet. Werner Hoedt, Dr. med. vet. Friederike Weinzierl, Tierärztin Maite Schneider;
Bildnachweis: Charles Hsiao | Lizensiert via Unsplash

Medikamenteneinsatz am Koiteich reduzieren
Der Umwelt & Koi zuliebe: Medikamenteneinsatz am Koiteich reduzieren
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