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Wunden und Wundheilung beim Koi

Koi Karpfen
Nippon Direct – Koi Karpfen

Hauterkrankungen zählen mit zu den häufigsten Gesundheitsproblemen der Koi.

Diese Veränderungen müssen immer sehr ernst genommen werden, da die Haut als Barriere zur Umwelt für den Fisch noch wichtiger ist als für landlebende Individuen.

Die Haut der Fische hat einen besonderen Aufbau, der an die Bedingungen im Wasser angepasst ist. Der Feinaufbau der Haut passt sich den jeweiligen Gegebenheiten an; Alter, Geschlecht, Fütterung und Wasserqualität haben einen Einfluss.

Ein Beispiel dafür ist der Laichausschlag der männlichen Koi (Milchner) im Sommerhalbjahr.

 

Koi - Stark entzündete Wunde mit Algen
Nippon-Direct – Koi mit stark entzündeter Wunde mit Algen

Der Aufbau der Haut des Koi von außen nach innen

Oberhaut (Epidermis)

Die Oberhaut besteht aus einem mehrschichtigen Epithel in welches Schleimzellen eingelagert sind, die den Schleimüberzug (Cuticula) der Haut produzieren. Dieser besteht aus Fettsäuren, Mucopolysacchariden und enthält Lysozyme und Immunglobuline.

Lederhaut (Corium, Dermis)

Die Lederhaut besteht aus zwei Schichten, die obere ist gefäß- und nervenführend, in der unteren werden aus Knochenmaterial die Schuppen, welche in Schuppentaschen liegen, gebildet. Die Schuppen wachsen parallel zur Größenzunahme des Fisches.

Für die Farbe sind die so genannten Chromatophore zuständig. Das sind Zellen, die schwarze, braune, rote oder gelbe Farbstoffe enthalten, welche in Tröpfchen- oder Körnchenform angeordnet sind. Die Farbintensität hängt von der Dicke der Pigmentschicht und der Verteilung der Körnchen oder Tröpfchen ab. Weiße Haut ist unpigmentiert.

Des Weiteren sind Glanzzellen (Iridozyten) eingelagert, die für den Silberglanz zuständig sind. Dieser entsteht durch die Lichtreflektion an mikroskopisch kleinen Kristallen, welche in den Zellen liegen.

Unterhaut (Subcutis)

Die Unterhaut besteht aus netzartig verflochtenen Bindegewebsfasern mit zahlreichen eingelagerten Fettzellen.

Funktion der Haut des Koi Karpfens

Die Haut grenzt die inneren Organe gegenüber der aquatischen Umwelt ab, sie schützt den Koi gegen mechanische und chemische Schädigungen (Noxen). Die Elektrolytkonzentration ist im Fischkörper eine andere als im umgebenden Teichwasser. Diesen Unterschied kann das Tier nur aufrecht halten, indem es sich gegen die Umwelt durch die Haut abgrenzt.

Des Weiteren kommt der Haut eine immunologische Bedeutung zu: die Schleimschicht verhindert ein Eindringen von Keimen. In der Haut befinden sich Zellen, die Krankheitserreger abtöten und aufnehmen (phagozytieren). Weiße Blutzellen, als Bestandteil des körpereigenen Abwehrsystems sind auch in gesunder Haut beim Fisch zu finden, was die ständige Auseinandersetzung mit Umweltkeimen widerspiegelt. Auch durch die im Schleim enthaltenen Immunglobuline werden Krankheitserreger unschädlich gemacht und für körpereigene Fresszellen markiert.

Ein geringer Anteil der Sauerstoffversorgung des Organismus wird über die Haut bestritten. Teilweise findet auch die Entgiftung über die Haut statt. Die oberflächliche Schleimschicht ermöglicht dem Fisch auch das weniger energieaufwendige Gleiten im Wasser. Abgesehen von den oben genannten Funktionen hat die Haut viele weitere Aufgaben wie beispielsweise Geschlechtserkennung innerhalb der Art oder die Funktion als Sinnesorgan.

Koi - Teilweise verheilte Wunde
Nippon Direct – Koi teilweise verheilte Wunde

 

Die Ursachen für die Entstehung von Wunden beim Koi sind vielfältig

Mechanische Verletzungen können verschiedene Gründe haben: spitze oder scharfkantige Gegenstände im Teich, Verletzungen im Rahmen des Transports oder während der Eingewöhnungszeit, Verletzungen durch Beutegreifer (z.B. Katzen). Auch ein Handling mit trockenen Händen kann zu den mechanischen Schädigungen gezählt werden. Es kommt zur lokalen Zerstörung der Schleimschicht und Krankheitserreger können dadurch leichter eindringen.

Die Haut schützt den Koi gegen mechanische und chemische Schädigungen.

Parasitenbefall ruft bei den Koi unter Umständen Juckreiz hervor

Ein weiterer häufiger Grund ist der Befall mit Parasiten. Parasitenbefall ruft bei den Koi Fischen unter Umständen Juckreiz hervor, so dass durch Scheuern kleine Verletzungen entstehen. Durch das aus dem Juckreiz resultierende Scheuern und teilweise auch durch die Parasiten (z.B. Fischläuse) selbst wird die Schleimschicht und eventuell darunter liegende Strukturen geschädigt. Der Befall mit Parasiten lässt sich durch einen Hautabstrich abklären. Da die Koi auf die Reizung durch Parasiten oftmals mit einer verstärkten Schleimbildung reagieren, ist mit dem bloßen Auge häufig eine milchige Trübung der Körperoberfläche zu sehen. Dennoch hat nicht immer jeder Parasit eine schädigende Wirkung. Meist kommt es erst bei massivem Befall und/oder einem geschwächten Fisch zu Problemen.

Schlechte Wasserqualität schädigen die Schleimschicht und reizen die Haut der Koi Fische

Schlechte Wasserqualität, vor allem ein hoher Ammoniak- oder Nitritgehalt schädigen die Schleimschicht und reizen die Haut. Hier kann die Ursache durch eine Wasseruntersuchung ermittelt werden. Nicht selten handelt es sich um ein hausgemachtes Problem durch die unsachgemäße Anwendung von Algiziden, Säuren zum Senken des pH-Wertes oder Ozon, was zu Schädigungen der Haut führt.

Wasseranalyse Messgerät
Nippon Direct – Wasseranalyse Messgerät
Ammoniak
Nippon Direct – Ammoniak

 

Sonnenbrand beim Koi

Gerade in den Sommermonaten und bei unpigmentierten Koi oder Hautflächen kommt es zu Sonnenbränden mit nachfolgender großflächiger bakterieller Entzündung der betroffenen Hautstellen. Hierbei handelt es sich oft um eine Schuppentaschenentzündung. Faktoren die die Entstehung von Sonnenbrand fördern sind zu klares Teichwasser, ein insgesamt zu kalter Teich in dem sich die Koi bevorzugt in den wärmeren Flachwasserzohnen aufhalten oder fehlende Beschattung des Teiches.

Koi mit Sonnenbrand an den unpigmentierten Stelle
Nippon Direct – Koi mit Sonnenbrand an den unpigmentierten Stelle

 

Starke Keimbelastung des Wassers kann zu Hautwunden beim Koi führen

Keime (die im Wasser immer vorhanden sind) können auch bei kleinen Hautverletzungen in den Körper eindringen. Aus diesem Grunde ist auch eine kleine Hautwunde bei einem Koi keine Lappalie. Der Befall mit Pilzen ist seltener und tritt zumeist als Sekundärinfektion auf. Bei starker Keimbelastung des Wassers kann es zu Hautwunden, allein durch Bakterienbefall verursacht, ohne vorherige Verletzungen kommen. Generell ist zu sagen, dass die Entstehung von Wunden durch suboptimale Haltungsbedingungen immer begünstigt wird. Sollten bei einem Koi Karpfen immer wieder Wunden auftreten oder bei mehreren Tiere gleichzeitig, so muss die Grundursache dafür gefunden werden.

Koi Sonnenbrand im Anfangsstadium
Nippon Direct – Koi Sonnenbrand im Anfangsstadium

 

Wundheilung beim Koi

Die Stadien der Wundheilung sind mit denen der anderen Tierarten zu vergleichen und laufen immer nach einem gleichen Schema ab: Beim Säugetier und beim Menschen ist die erste nach außen hin sichtbare Reaktion des Körpers das Stillen der Blutung und eine Schorfbildung auf der Wunde, was beim Koi keine Rolle spielt, da hier nur selten blutende Verletzungen auftreten, was auch daher rührt, dass die Epidermis auch nicht durchblutet ist. In den ersten 1-3 Stunden nach der Verletzung kommt es zu einer vom Körper selber hervorgerufenen Entzündungsreaktion, bei der totes Zellmaterial beseitigt wird. Diese ist gekennzeichnet durch eine Rötung der Haut und dauert je nach Temperatur drei bis vier Tage. Die optimale Temperatur für die Wundheilung liegt beim Koi bei ca. 26 °C.

Koi abgeheilte Wunde
Nippon Direct – Koi abgeheilte Wunde

 

Phase der Reepithelisierung

Darauf folgt die Phase der Reepithelisierung, welche ungefähr 12-24 Stunden dauert. Während dieser Phase werden neue Zellen gebildet. Während der Proliferation (= Zellvermehrung), Differenzierung und Organistation kommt es zu einer Vermehrung der neu gebildeten Zellen, die Zellen differenzieren sich und die anfangs ungeordnete Struktur des neu gebildeten Gewebes organisiert sich. Dieser Wundheilungsschritt ist nach etwa drei bis vier Tagen abgeschlossen. Im besten Fall wird das Gewebe genauso wieder hergestellt, wie es vorher war.

Primäre und sekundäre Wundheilung

Generell lässt sich eine primäre und sekundäre Wundheilung unterscheiden. Bei der primären kommt es zu einer vollständigen Wiederherstellung. Bei der sekundären Wundheilung kommt es zum Verschluss der Wunde, allerdings mit Narbenbildung. Dafür gibt es mehrere Ursachen: die Wunde ist zu großflächig, die Wunde wird mit Keimen besiedelt, was Wundheilungsstörungen hervorrufen kann. Wundheilungsstörungen können auch durch eine in der Wunde verbleibende Irritation (Fremdkörper, Bakterien, Pilze) entstehen. Oder das ursprüngliche Gewebe ist zu komplex in seiner Struktur (beispielsweise Muskulatur) und kann dadurch nicht wieder hergestellt werden. Auch durch eine Desinfektion beispielsweise mit Wasserstoffperoxid, vor allem bei Wunden die schon im Zuheilen begriffen sind, kommt es zur erneuten Zerstörung von Gewebe und nachfolgenden Wundheilungsstörungen. Narbengewebe ist ein Ersatzgewebe, welches aus Bindegewebe besteht und die komplexen Aufgaben des vorherigen Gewebes nicht vollständig erfüllen kann. Wenn die Haut wieder geschlossen ist, hat sie meist noch nicht ihre ursprüngliche Farbe, der Prozess der Pigmenteinlagerung dauert unterschiedlich lang. Teilweise kommt es auch zu einer Hyperpigmentierung.

Koi Flossennaht
Nippon Direct – Koi Flossennaht

 

Narbengewebe ist ein Ersatzgewebe, welches aus Bindegewebe besteht und die komplexen Aufgaben des vorherigen Gewebes nicht vollständig erfüllen kann.

An den Flossen läuft die Wundheilung genauso ab. Wenn allerdings Flossenstrahlen, die aus Knochen bestehen, betroffen sind, gestaltet sich die Heilung schwieriger und langwieriger. Teilweise kann die Flosse auch nicht mehr vollständig wiederhergestellt werden. Im Gegensatz zur Haut terrestrisch lebender Tiere kommen in allen Hautschichten lebende, teilungsfähige Zellen vor, was eine schnellere Heilung beim Koi ermöglicht.

Koi Hyperpigmentierung nach verheilter Wunde
Nippon Direct – Koi Hyperpigmentierung nach verheilter Wunde

 

Wundversorgung beim Koi Karpfen

Die Behandlung der Wunden hängt in großem Maße auch vom Allgemeinbefinden des Koi ab. Ist das Allgemeinbefinden zusätzlich (zu den Wunden) gestört, das heißt zeigt der Koi Schwäche oder verweigert das Futter, so muss möglichst schnell gehandelt und meist eine antibiotische Behandlung durchgeführt werden. Diese Störung des Allgemeinbefindens bedeutet zumeist, dass die Keime bereits über die Blutbahn im Organismus verteilt werden und die Infektion nicht mehr auf eine Region des Körpers begrenzt ist. Da durch häufige und unsachgemäße Anwendung von Antibiotika viele Bakterien resistent geworden sind, ist immer eine Keimbestimmung und Abklärung der Resistenz durchzuführen. Dafür wird aus der Wunde mit einem sterilen Tupfer Material entnommen und dies auf speziellen Nährmedien im Labor angezüchtet, bis das Ergebnis zur Verfügung steht, dauert es etwa drei Tage.

Koi Resistenztest
NipponDirect – Koi Resistenztest

 

Antibiotische Behandlung des Koi

Falls der Zustand des Koi Karpfens für ein Abwarten des Befundes zu kritisch ist, kann mit der antibiotischen Behandlung auf Verdacht begonnen werden, allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass das Medikament unter Umständen noch gewechselt werden muss. Die antibiotische Versorgung kann oral, dass heißt übers Futter, als Badebehandlung und per Injektion erfolgen. Auch bei antibiotischer Versorgung muss immer zusätzlich noch eine lokale Desinfektion der Wunde erfolgen. Bei der lokalen Desinfektion sollte immer darauf geachtet werden, dass dabei nicht noch größere Gewebeschäden entstehen. Deshalb sollten Desinfektionsmittel wie H2O2, hochprozentiger Alkohol oder Kaliumpermanganat selten oder gar nicht eingesetzt werden. Besser eigenen sich Oktenisept oder eine 3 %ige Gentianaviolett-Lösung.

Koi mit verheilter Naht nach Operation mit Wundheilungsstörungen
Nippon Direct – Koi mit verheilter Naht nach Operation mit Wundheilungsstörungen

 

Wenn das Allgemeinbefinden des Koi gut ist, kann die Wundebehandlung auch nur durch lokale Desinfektion erfolgen.

Wenn das Allgemeinbefinden des Koi Fisches gut ist, kann die Wundebehandlung auch nur durch lokale Desinfektion erfolgen. Bei älteren Wunden muss eventuell abgestorbenes Material entfernt werden, da dies sonst den Heilungsverlauf stört. Bei frischen Verletzungen ohne oder mit geringem Substanzverlust und ohne flächige Zerstörung ist es sinnvoll, die Wunde schnellstmöglich und wenn nötig mit einer Wundnaht zu versorgen. Auch jede Operation bedeutet das Setzen einer Wunde, daher ist es wichtig den Eingriff steril vorzunehmen, um die Keimbelastung zu reduzieren und die Wundheilung zu fördern. Der Wundverschluss der sich für Koi Fische bewährt hat, ist dieso genannte Sultan’sche Diagonalnaht. Es sollte monofiles (= aus einer einzigen Faser bestehend) oder beschichtetes Nahtmaterial verwendet werden, da dies eine glatte Oberfläche hat und es für Keime schwieriger ist, daran zu haften. Eine antibiotische Versorgung nach einer erfolgten Operation ist beim Koi von besonderer Bedeutung, da es nicht möglich ist die Wunde abzudecken, um so die Umweltkeime fern zu halten.

Koi entzündete Schuppen und Schuppentaschen
Nippon Direct – Koi entzündete Schuppen und Schuppentaschen

 

Ist die Haut beschuppt, sind im Wundumfeld häufig auch die Schuppen und Schuppentaschen mit betroffen.

Ist die Haut beschuppt, sind im Wundumfeld häufig auch die Schuppen und Schuppentaschen mit betroffen. Normalerweise liegen die Schuppen unter der Epidermis und sind nicht zu ertasten. Wenn nun beim Behandeln der Wunde raue Schuppen auffallen, so sind diese bereits geschädigt und werden ausfallen. Um die Heilung der Wunde zu beschleunigen sollten sie gezogen werden und eventuell die Schuppentaschenreste entfernt werden. Schuppen wachsen in der Regel nach, wenn auch nicht immer ganz regelmäßig.

Von Bakterien zerstörte Schuppe
Nippon Direct – Von Bakterien zerstörte Schuppe
Entzündete Schuppentasche wurde entfernt
Nippon Direct – Entzündete Schuppentasche
wurde entfernt

 

Bei großflächigen Wunden ist die Gefahr des Elektrolytverlustes besonders hoch. Hier sollte über eine Abdeckung der Wunde nachgedacht werden. Auch für Koi Fische gibt es dafür Möglichkeiten beispielsweise in Gelform. Ein Salzen des Wassers kann einem Elektrolytverlust vorbeugen und hat auch eine mild desinfizierende Wirkung. Pro Liter Wasser werden sieben bis acht Gramm Natriumchlorid benötigt. Das ist bei einer Behandlung im Quarantänebecken kein Problem. Für einen 50.000-Liter-Teich ist dies allerdings fast utopisch, denn es werden sieben bis acht Siedesalzsäcke á 50 kg benötigt!

Vor allem tiefe Wunden können sehr schmerzhaft sein, daher sollte zusätzlich zur antibiotischen Behandlung eine Behandlung mit einem entzündungshemmenden und schmerzlindernden Medikament durchgeführt werden. Wenn ein Koi Karpfen für die Bildung von Wunden sehr anfällig ist, kann eine immunstimulierende Behandlung durchgeführt werden. Für eine optimale Heilung sind aber immer optimale Haltungsbedingungen notwendig, vor allem die Wasserqualität und die Wassertemperatur sind von entscheidender Bedeutung.

Koi Schuppenneubildung
Nippon Direct – Koi Schuppenneubildung
Koi tiefe Wunde mit Beteiligung der Muskulatur
Nippon Direct – Koi tiefe Wunde mit Beteiligung der Muskulatur

 

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Quelle: Koi Kurier Ausgabe 61 – Wunden & Wundheilung beim Koi | Text & Bilder: Dr. med. vet. Werner Hoedt, Dr. med. vet. Friederike Weinzierl, Maite Schneider;

Bildnachweis: Kumiko SHIMIZU | Lizensiert via Unsplash

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